Vorstellung der Kunstschaffenden

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fem.dok: Nadja Smith, Dörte Grimm, Amanda Groschke, Margret Hoppe, Ina Schoenenburg und Sven Gatter
1x ZUKUNFT UND ZURÜCK

In der Kunstinstallation 1 x ZUKUNFT UND ZURÜCK zeigen drei Fotografinnen und Fotografen, wie die Umbruchserfahrungen nach 1990 ihr Leben und ihre künstlerische Praxis geprägt haben. Im Fokus stehen Themen wie Identität, der Umgang mit kollektiver Erinnerung vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in Deutschland und Europa. Die einzelnen Gespräche mit den Fotografinnen und Fotografen führt vom Status Quo gesellschaftlichen Zusammenlebens über aktuelle Tendenzen hin zu der Frage, wie Kunst dazu beitragen kann, Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Ina Schoenenburg wird bezugnehmend auf ihre Arbeit „Blickwechsel“(ab 2011) besonders auf das Schweigen in ostdeutschen Familien und die Kraft des Generationendialogs eingehen. Sven Gatter thematisiert ausgehend von seiner Serie „Luft Schiffe“ (2015) die Identitätsfindung in den ehemaligen Industriegebieten und Margret Hoppe spricht über ihre Arbeit „Die verschwundenen Bilder“ (2005 – 2010) und den Umgang mit dem künstlerischen Erbe der DDR nach 1990.

Künstlergespräch mit Sven Gatter am Mittwoch 23.09., 16:00 – 18:00 Uhr
Moderiert von Amanda Groschke

Künstlergespräch mit Margret Hoppe, Ina Schoenenburg und Sven Gatter am Donnerstag 24.09., 18:30 – 20:00 Uhr
Moderiert von Amanda Groschke

fem.dok ist ein kollaboratives Künstlerinnen-Kollektiv für Herkunft, Identität und Heimat aus Berlin. Ein kreatives Kollektiv, das künstlerische Strategien, Konzepte, Aktionen und dokumentarische Formate vereint.
www.femdok.de

NADJA SMITH (*1979 in Berlin) studierte Fotografie und audiovisuelle Produktion mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an der Freien Universität Berlin und an der der Fachhochschule Bielefeld. Seit 2013 befasst sie sich mit Sichtweisen der sogenannten Dritten Generation Ostdeutschland.
www.nadjasmith.de

DÖRTE GRIMM (*1978 in Pritzwalk) studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Neue Geschichte und Ethnologie in Berlin. Sie ist freie Autorin und Regisseurin und beschäftigt sich bereits seit Längerem mit ostdeutschen Identitäten.
www.doertegrimm.de

AMANDA GROSCHKE (*1978 in Hoyerswerda) studierte Sozialwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte sowie politische Philosophie der Antike an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie befasst sich vor allem mit Herausforderungen von Nachhaltigkeits- und Transformationsprozessen innerhalb der Gesellschaft und neuen Wegen für den Umgang mit der ostdeutschen Vergangenheit.
www.wasistdieblackbox.de

INA SCHOENENBURG (*1979 in Berlin) hat an der Ostkreuzschule Berlin Fotografie und Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin studiert. In ihren Arbeiten richtet sie den Blick auf die Einzelnen innerhalb zwischenmenschlicher Beziehungen und bricht mit der Vorstellung von Familienporträts.
www.inaschoenenburg.de

SVEN GATTER (*1978 in Halle an der Salle) hat in Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften studiert und die Leipziger Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst sowie die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin besucht. Seine Arbeiten befassen sich mit dem grundlegenden Wandel regionaler Identitäten.
www.svengatter.de

MARGRET HOPPE (*1981 in Greiz) hat in Leipzig und Paris Bildende Kunst studiert und promoviert derzeit an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie befasst sich künstlerisch mit den Spuren von DDR-Kunst im öffentlichen Raum und hinterfragt den Umgang mit dem künstlerischen Erbe der DDR.
www.margrethoppe.com

fem.dok war vom 23.09. – 25.09.2020 auf der EinheitsEXPO in Potsdam zu Gast.