Vorstellung der Kunstschaffenden

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Sabine Herrmann und Klaus Killisch
Making Love Revolutionary

Das Konzept hebt durch den Prozess der Annäherung die positiven Aspekte der friedlichen Revolution hervor. Die Verwendung von historischen Texten und Zitaten und die Anlehnungen an Pop Art schaffen dabei eine neue ästhetische und diskursive Ebene.

In den drei Tagen werden die Wände des Kubus schwarz untermalt, wobei – in Typ und Größe variierend – über alle vier Wände die Worte „Making Love Revolutionary“ ausgespart bleiben. Die Besucherinnen und Besucher werden dabei direkte Zeuginnen und Zeugen bei der Entstehung dieses raumgreifenden Kunstwerks.

Zudem sind unter der Decke 10cm breite Papierbahnen montiert, die mit Aufrufen, Ausschnitten aus Reden, Mitteilungen und Pamphleten aus dem Herbst ´89 bedruckt sind und sich mit dem Thema „Selbstermächtigung – Liebe – Revolution“ befassen.

Dieses Projekt wird mit dem Architekten Markus Rheinfurth, geboren 1969 in Zwickau, durchgeführt.

Sabine Herrmann und Klaus Killisch waren vom 08.09. – 10.09.2020 auf der EinheitsEXPO in Potsdam zu Gast.

Das Kunstprojekt von Sabine Herrmann und Klaus Killisch im Zeitraffer

SABINE HERRMANN (*1961 in Meißen) ist in Berlin aufgewachsen, wo sie heute lebt und arbeitet. Sie studierte Malerei in Dresden, Berlin und Nizza. Sie erhielt mehrere Kunstpreise, ist in Museumssammlungen vertreten und war neben den eigenen Ausstellungen im In- und Ausland an Kunstprojekten beteiligt, z.B. dem „collective task“ im MoMA New York. 
www.sabine-herrmann.eu

KLAUS KILLISCH wurde bei Leipzig geboren. Er studierte Malerei an der Kunsthochschule Berlin. Seine Bilder wurden u.a. auf der Biennale in Venedig, im Sezon Museum of Art in Tokyo, der Neuen Nationalgalerie in Berlin, dem Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus sowie dem Museum der Bildenden Künste in Leipzig ausgestellt. Er lebt und arbeitet in Berlin.
www.klaus-killisch.de